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DACH

Das im April 2013 gegründete Quartett „DACH“ ist eine im besten Sinne demokratische Band. Alle vier Bandmitglieder komponieren und tragen ihren Teil dazu bei, den für dieses Ensemble so charakteristischen und einzigartigen Bandsound zu kreieren. Der aus Odessa stammenden Sopransaxofonist Andrej Prozorov wurde 2001 von Rudi Wilfer nach Wien geholt. Schon nach einem Jahr folgte eine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Joe Zawinul, Karl Ritter oder Fatima Spar and the Freedom Fries. Ebenfalls aus der Ukraine kommt Bassist Ilya Alabuzhev der nach längeren Aufenthalten in Graz und Berlin nun in Wien lebt. 2010 erschien seine Debut-CD „Recovery“ auf der ausschließlich seine eigenen Kompositionen zu hören sind. Mathias Ruppnig am Schlagzeug und David Six am Klavier sind in Österreich geboren und waren in den letzten Jahren hauptsächlich durch diverse eigene Projekte im Gespräch. Mathias Ruppnig lebt zu Zeit in Berlin und David Six, nach einem dreimonatigen Aufenthalt als Dozent in Sri Lanka, wieder in Wien.

Stilistisch ist DACH für die vier Musiker ein weiterer logischer Schritt, eine Fortsetzung ihrer bisherigen Arbeit in neuem Gewand. Moderner, kreativer zeitgenössischer Jazz mit Respekt zur Tradition improvisierter Musik. Durch vier starke, sehr unterschiedliche Individuen entsteht ein eigenständiger Bandsound bei dem durchkomponierte Stücke mit Passagen formbezogener Improvisation verbunden werden, ebenso die klassisch solistischen Möglichkeiten der Instrumente ausgenutzt werden, wie vor allem auch der Reichtum der zeitgenössischen Harmoniesprache.

Am 16. Juni 2015 erschien das erste Studioalbum des Quartetts, „Radio Liberty“, welches unter anderem von sozialpolitischen Themen, wie zum Beispiel den Ukraine-Konflikt, beeinflusst wurde.

Mathias Ruppnig - The Spinning

The Spinning

  • Jure Pukl – ts/ss
  • Jan Balaz – as/bc
  • Marko Črnčec – piano
  • Robert Jukič – bass

Drummer/Composer Mathias Ruppnig setzt nach der bemerkenswerten Debut-CD “Square” den nächsten Schritt. Die Band ist zum Quintett angewachsen und die Kompositionen reizen die Möglichkeiten der neuen Besetzung voll aus. Mit dabei sind diesmal Jure Pukl (Tenor- und Sopran-Saxofon), Jan Balaz (Altsaxofon, Bass-Klarinette), Marko Črnčec (Piano) und Robert Jukič (Bass). Die Musik ist wieder ganz im originalen Ruppnig-Style: treibende Grooves und eine zwischen archaischen Sounds und modernen Konzepten changierende Harmonik tragen mäandernde exotische Melodie-Konstruktionen. Die Stücke geben den Solisten viel Raum für Improvisation und offene Interaktion. Der Band-Sound ist komplex und farbenreich, bleibt aber dabei immer kompakt und erkennbar. Auf zu neuen Ufern!

“Mathias Ruppnig und seinen Kollegen gelingt es, ihre Musik mit Leben zu erfüllen und sie in eine gefühlvolle und stimmige Richtung zu lenken. Mal in wunderschönen, eher ruhigen und sanft zurückhaltenden Gefilden unterwegs, mal in solchen, in denen eher hoch-energetische aufs Gaspedal gestiegen wird, führt das Quintett die Hörerschaft über vielschichtige Spannungsbögen unentwegt in sich ständig verändernde Klangumgebungen, die immer wieder auch mit überraschenden Wendungen aufwarten. […]
Mathias Ruppnigs “The Spinning” ist ein Album, das musikalisch alles beinhaltet, was zeitgenössischen Jazz mit Qualität ausmacht.”

— Michael Ternai (musicaustria.at)

Dickbauer Collective

DICKBAUER COLLECTIVE

  • Klaus Dickbauer - Alto Sax / Bs Clarinet
  • Stephan Dickbauer - Tenor Sax / Clarinet
  • Johannes Dickbauer - Violin
  • Matthias Bartolomey - Cello
  • Christian Wendt - Bass

Wenn es in einer Familie mehrere herausragende Musiker gibt, dann ist der Gedanke an ein gemeinsames Projekt oft vor allem für Außenstehende verführerisch. Aber erst nach dem ersten Erfolg mit dem Festival „Jazz am Bauernhof“ haben die zwei Brüder und ihr Onkel die „kollektive“ Lust an einer gemeinsamen Band entdeckt. Es war sofort klar, dass hier ein eigener Sound entstanden ist: „Wir waren von Anfang an auf einer gemeinsamen Welle, und das Musizieren hat einfach funktioniert“, erzählt Stephan, der Tenorsaxophonist der Band. Dieses erste Zusammentreffen war die Inspiration, den kreativen Prozess im Studio zu realisieren.

Mosquito Warrior heißt nun das famose Ergebnis. Eine Hälfte ist im kammermusikalischen Rahmen eingespielt, die andere mit Bass, Schlagzeug und weiteren Streichern. So reicht der Bogen von ganz intimen Stücken wie „Blue Sky Intro“ über Dramatisches wie „Increments of Cool“ – das außer an die klassischen Einflüsse mit einem Maultrommel-Intro auch an die volksmusikalischen Seitenlinien der oberösterreichischen Dickbauers erinnert – bis zu treibend funkigen, orchestralen Nummern wie „Big Property Man“ aus der Feder von Stephan Dickbauer, wie der Name schon sagt, das eingängigste, knackigste Stück. Der Tenorsaxophonist, der bis vor kurzem in Amerika bei George Garzone und Joe Lovano studierte, ist aber auch als virtuoser Klarinettist zu hören. Mit feinem und samtenen Klang fügt er den kammermusikalischen Stücken wie z.B. „slow burn“ eine warme Farbe hinzu.

Viola Hammer Trio

  • Viola Hammer – piano
  • Lukas Raumberger – bass

Im Mittelpunkt stehen frische Arrangements und Eigenkompositionen, in denen sich neben den Einflüssen des Jazz auch feine Nuancen der gegenwärtigen populären Musik wiederspiegeln. Neben kreativ aufbereiteten Themen wird der Improvisation und dem spontanen, musikalischen Agieren miteinander noch viel Raum gegeben. Schöne, einfache Melodien finden ihren Platz.
Ein spannendes Projekt das sich nicht davor scheut, verschiedene musikalische Stilistiken miteinander zu verbinden.

Square Quartet

  • Jan Balaz – sax
  • Viola Hammer – piano
  • Joe Abentung – bass

Der junge österreichische Schlagzeuger Mathias Ruppnig pflegt mit seinem Quartett SQUARE eine dynamische und interaktive Bandsprache, basierend auf seinen eigenen Kompositionen. Die Musik ist so originär wie eindringlich, gleichzeitig bissig, rotzig und kompakt – und die Band swingt. Saxofonist Jan Balaz und Pianistin Viola Hammer können sich über die satte Rhythmus-Arbeit von Joe Abentung (Bass) und Mathias Ruppnig (Drums) improvisatorisch bestens entfalten, und es fehlen neben hoch-energetischen Solo-Eskapaden auch die intimen Stimmungen nicht. Auf SQUARE spielt seit langem wieder einmal eine richtige Band.

— Uli Rennert

Schon alleine die Tatsache, dass ein Album über das von Christoph Pepe Auer betriebene Label Session Work Records veröffentlicht wird, sollte Beweis genug für dessen hohe musikalische Qualität haben. Keine Ausnahme macht da das im April erscheinende Erstlingswerk „Square“ des jungen Grazers Mathias Ruppnig. Was der Schlagzeuger und Komponist auf den Weg bringt, ist eine ungemein erfrischende und überaus facettenreiche Interpretation des zeitgenössischen Jazz. Vor allem beeindruckt diese unglaubliche Leichtfüßigkeit, mit welcher Ruppnig, gemeinsam mit einem virtuos agierenden Ensemble, die Komplexität seiner Kompositionen in eine beschwingte und dynamische Eingängigkeit zu übersetzen versteht. Die stimmungsvollen Stücke strotzen vom ersten bis zum letzten Ton nur so vor Ideenreichtum, wunderbaren Melodiebögen und überraschenden Wendungen. Kurz: ein wirklich gelungenes Debütalbum.

— Michael Ternai (musicaustria.at)

LFNT

  • Ran Nir - Electric Bass/Lead Vocals
  • Erez Frank - Git/Voc
  • Miki Katz - Git/Keys/Voc

LFNT is a short and fun way of saying Elephant and it is also a life philosophy hidden inside an acronym;
Live Free Not Troubled. LFNT make non compromising alcohol fumes emitting melodic rock music. Just like getting drunk LFNT can take you up or drag you down, can make you smile or make you cry, you can make love to it or embrace loneliness with it. It’s all about you feeling something.

LFNT is Ran Nir and an ensemble of musicians he gathered & is still gathering along the way. Ran Nir, 29, born in Jerusalem, is a singer, composer & multi-instrumentalist.

Before starting LFNT, Nir was a founding member & bass player for Asaf Avidan & The Mojos. After five years of tremendous success, with hundreds of performances on big stages around the world and three best selling albums (In Europe & Israel) the Mojos decided to stop its activities and Nir went on his independent way. The LFNT sound is a mixture composed of the sound of Rock&Roll History. One can hear rock& roll move through the years in every song, from 30s blues to 70s groove and 90s grunge traveling all the way to our time and modern day sound technology. The lyrics are footnotes to Ran’s life – telling tales of Love, Life & Struggles.

In the two years since the band was created LFNT released their debut album “Tales Of A Drunkem Man” played close to 100 shows, including a support for “The Afghan Whigs” , a successful show case on Reeperbahn Festival & an invitation to play the TV show „Ray’s Reeperbahn Review“.
The band is currently working on their 2nd album.

In the meantime Live Free Not Troubled

Kenneth Dahl Knudsen Orchestra

  • Kenneth Dahl Knudsen - Bass/Comp
  • Malte Schiller - Alto Sax
  • Markus Ehrlich - Tenor Sax, Clarinets
  • Viktor Wolf - Tenor Sax, Clarinets
  • Fritz Moshammer - Trumpet
  • Magnus Aannestad Oseth - Trumpet
  • Lou Lecaudey - Trombone
  • Vincent Veneman - Trombone
  • Linda Jozefowski - Flute
  • Tamara Soldan - Vocals
  • Daniel Weltlinger - Violin
  • Jola Stopka - Violin
  • Aleksander Tchórzewski - Viola
  • Liron Yariv - Cello
  • Uri Gincel - Piano
  • Ramiro Olaciregui - Guitar

Compositions rooted in kenneths scandinavian heritage, but all limbs streched Towards the 4 corners of the World. Award winning bassist Kenneth Dahl Knudsen has since his debut album (strings attached, 2010) played and toured all over the World from where He gathers inspiration and ideas to reinvent his own ideas and combine Them with the impressions brought to him from asia, South America, Afrika and Europe.